Devils Workshop

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Klangmuster

Donnerstag, 22. Januar 2009

Bloggende Musiker


Nachdem ich meiner Mutter heute mal wieder erklärt habe, was ich für neumodisches Zeugs im Internet mache, bloggen und so... habe ich mal recherchiert, welche Musiker denn diesem gar nicht mehr so neumodischem Trend auch gefolgt und fleißige Blogger geworden sind.

Das Internet hat vor den Musikern nicht halt gemacht. Mittlerweile finden sich im World Wide Web zahlreiche Musiker, die zu ihren Fans in Form von Blogs sprechen. Ich erinnere hier gern zurück an Tiger Lou, der über den Fortschritt seiner Album-Arbeiten zu "A partial print" berichtete. Leider habe ich diesen Blog etwas zu spät entdeckt, wäre aber vermutlich bei rechtzeitigem Entdecken vor Vorfreude umgekommen.

Dann gibt es noch Vertreter wie Angelika Express, die übrigens derzeit in aller Hinsicht neue Wege einschlagen und Fans und Förderern, die Möglichkeit geboten haben sich finanziell an ihrem Album-Release zu beteiligen, Aktien zu kaufen und somit im Gegenzug bei Erfolg auch am Gewinn zu profitieren. Wie sich der Wert der Aktien entwickelt, kann man hier nachlesen: Angelika Express.

Bei der Recherche zu Idlewild und wie es bei diesen Herren in naher Zukunft wohl weiter gehen wird, bin ich auf den Blog des Sängers und seines Zeichens auch Solokünstlers Roddy Woomble gestoßen, der sich allerdings ungern als Blogger bezeichnet und noch nach dem perfekten Wort für seine "describing ramblings" sucht. Außerdem musste er sich von seinem Webmaster erst einmal erklären lassen, weshalb es sinnvoll ist, seine alten Einträge bitte nicht zu löschen.

Dies interessierte Ryan Adams in seiner Blogger-Laufbahn einen Dreck... Irgendwie schien er sich nie so sicher zu sein, ob so ein Blog das Richtige für ihn ist. Immer wieder schrieb er Einträge, löschte diese bzw. ansonsten auch gern gleich den gesamten Blog, um kurze Zeit später an anderer Stelle wieder im Netz aufzutauchen. In folgendem Blogeintrag I've become obsessed with Ryan Adams-Blog kann man das ganze Spiel ganz gut nachvollziehen. Vor einigen Tagen hat er dann in einem langen Post auf seiner letzten Spielwiese angekündigt, dass er sich aus dem Musikleben und dem Bloggen nun vollkommen zurückziehen wird. Der Post ist natürlich schon wieder gelöscht, kann hier aber hier auf dem Indieblogheaven nachgelesen werden.

Zuguterletzt möchte ich noch von einem Herrn berichten, für dessen Einträge man sich Zeit nehmen muss. John Frusciante bloggt über sein neues Album The Empyrean. Den aktuellen Eintrag habe auch ich bisher nur überflogen, freue mich aber bereits jetzt schon auf die vorbestellte Platte, die mich hoffentlich in den nächsten Tagen erreichen wird.

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Sonntag, 11. Januar 2009

Black Cab Session mit Ryan Adams



Als regelmäßiger Besucher der Seite Black Cab Sessions hat es mich erfreut, dort nun Ryan Adams auf der Rückbank eines schwarzen Cabs zu entdecken. Gemeinsam mit seinem Cardinals-Bandkollegen Neal Casal performt er das schöne "Sink Ships".


Besonders kurios ist die Geschickte dazu, die man in den Infos erfährt. Zunächst ist es quasi das erste mal, dass ein Fahrer die Anfrage für eine Session gestellt hat. Wie sich herausstellte war Jason - der zufällig von der Reihe im Radio hörte, so begeistert davon war, dass er seine Dienste anbot - auch gleichzeitig ein Ryan Adams Fan. Viel kurioser ist dann aber noch die Bitte von Ryan's Manager möglichst nur in einer geraden Linie zu fahren, da dieser sehr schnell „autokrank“ wird. (Gibt es dieses Wort im Deutschen in dieser Form überhaupt?) Jason fuhr dann die Linie seines Lebens und dieser Ryan wird irgendwie immer seltsamer. Aber schöne Musik macht er...

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