Devils Workshop

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Klangmuster

Dienstag, 16. Juni 2009

Neue Klangmuster – Idlewild

Welch ein Freudentag heute. Schon fast vergessen und umso überraschend schöner erwartete mich heute das neue Album von Idlewild zu Hause. Da ich Anfang des Jahres - ich kann mich schon gar nicht mehr an den genauen Zeitpunkt erinnern - zur Vor-Finanzierung des neuen Albums, welches von der Band in eigener Regie veröffentlicht wird, beigetragen habe, bin ich nun stolzer Besitzer von "Post Electric Blues". Quasi blind oder taub habe ich das Geld zum damaligen Zeitpunkt investiert und werde nun neben zahlreichen anderen Unterstützern und Fans namentlich auf einem Poster im Booklet erwähnt. Der offizielle Release wird erst im September stattfinden, daher bin ich nun stolzer Besitzer einer limitierten Ausgabe.

Die Fans wurden in einem kurzen beigelegtem Schreiben übrigens gebeten, die Musik nicht ins Internet zu stellen; dass der erste Fund im Netz aber nicht lange auf sich warten ließ war klar. Anscheinend kann aber aufgrund eines eingebauten eindeutigen digitalen Wasserzeichens zurückverfolgt werden, wer die Musik weiterveröffentlicht hat. Euch muss ich nun an dieser Stelle also vertrösten und kann nach einem ersten kurzen Reinhören nur sagen, dass zumindest die Idlewild Fans nicht enttäuscht sein werden. Die Rohheit der Anfangstage von "Hope is important" ist natürlich längst nicht mehr vorzufinden. Der konsequente Weg zur Pop-Eingängigkeit ist bereits seit einigen Alben eingeschlagen worden. Die zerbrechliche Stimme Roddy Woombles wird dabei getragen von mitreißenden Pop-Melodien. Die Schotten vereinen mit einer Selbstverständlichkeit Folk, Pop-, Country und Rock-Anleihen.

Zum Kennenlernen von Idlewild an dieser Stelle die Live- und Acoustic Version zu "American English":

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Samstag, 13. Juni 2009

Neue Klangmuster - Tortoise

Für mich sind dies wahrlich immer wieder neue Klangmuster. Nachdem ich mich dem Genre jahrelang verweigerte, habe ich nun sehr viel aufzuholen und der ein oder andere muss dies dann eben auch mit ertragen:
meinen Post-Rock-Instrumental-Progressive-Irgendwas-Kram.

Da dürfen auch die quasi-Mitbegründer Tortoise des schon fast tot-gesagten Postrock nicht fehlen. Passenderweise blüht das Genre in letzter Zeit wieder auf und es sprießen überall neue Bands und Alben an allen Ecken und Enden aus dem Boden. Auch Tortoise wartet nun bald mit einem neuen Album auf und veröffentlicht am 22. Juni ihr mittlerweile sechstes Werk "Beacons Of Ancestorship". Der Vorbote "Prepare your coffin" ist mein erster Berührungspunkt mit der Band und lässt großes Hoffen. Ich bin gespannt, was mir die instrumentalen Postrocker - mit der an vielen Orten gelesenen Mischung aus Kraut- und Jazzrock, elektronischer Musik und Dub - sonst noch zu bieten haben. Natürlich darf an dieser Stelle auch das Video nicht fehlen – ein wahres perfekt auf die Musik abgestimmtes Meisterwerk an schwarz-weiß-Impressionen. Aber Achtung, bei den vielen bewegten Nahaufnahmen kann einem schon mal leicht schwindelig werden.



MP3-Download: Tortoise – Prepare your coffin

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Mittwoch, 22. April 2009

Neue Klangmuster von Scott Matthew

Eigentlich hatte ich mittlerweile andere Beiträge geplant, aber das muss ich jetzt mal kurz dazwischen schieben. Nach sehr schlagzeuglastigem und lautem Musikkonsum in der letzten Zeit freue ich mich zwischendurch auch mal wieder über solche ruhigen Perlen. Ich liebe diese Gegensätze – laut vs. leise, kraftvoll vs. sanft, akustisch vs. elektronisch, Instrumente vs. Stimme,... Jede Stimmung erfordert seine eigene Musik und das Leben ist nun mal sehr stimmungsreich.

Sentimental, zerbrechlich, anmutig, intensiv, ergreifend, berührend..., so könnte ich weitermachen und zusätzliche Worte finden, die die Musik von Scott Matthew und die Stimmung, die sie erzeugt, beschreiben. Sein Instrument ist seine Stimme, getragen durch bedachte Pianoakkorde, Streicher und einem sanften Gitarrenspiel. Auf ein Schlagzeug verzichtet er zuweilen gänzlich.

Der mittlerweile zweite Longplayer des australischen Singer/ Songwriters erscheint die Tage am 24.04. und trägt den astronomisch langen Titel "There is an Ocean that divides and with my longing I can charge it with a voltage that’s so violent to cross it could mean death". Dies sollte das Album und die Thematik recht gut beschreiben. Wem also mal so richtig zum Weinen zumute ist, dem empfehle ich Scott Matthew als musikalische Untermalung. Beispiel gefällig? Der Vorbote "White Horse" macht es bereits deutlich:

SCOTT MATTHEW - White Horse


So und jetzt muss ich den Regler mal wieder aufdrehen...

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Mittwoch, 15. April 2009

Ólafur Arnalds – Sieben Songs in sieben Tagen

Gerade noch auf 78s gesehen: der Isländer Olafur Arnalds nimmt in dieser Woche jeden Tag einen Song auf und stellt ihn dann sofort online zum Download auf Found Songs bereit. Die ersten drei herzerwärmenden Balladen sind schon online. Mal sehen, was uns die Woche noch erwartet. Dies ist zumindest genau die richtige Musik um in die Nacht zu starten. Dann mal schöne Träume.

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Dienstag, 7. April 2009

Neue Klangmuster der Silversun Pickups

Es gibt wieder einen Grund zur Freude. Am 14. April wird das neue Album der Silversun Pickups namens "Swoon" erscheinen, zumindest in den USA. Ob und wann ein Release-Datum für Europa geplant ist, konnte ich auf die Schnelle nicht herausfinden. Allerdings weiß ich eines, diese Platte wird schnellstmöglich - wenn auch als Import - besorgt. Das letzte Album "Carnavas" hat mich so begeistert, das ich „Swoon“ auch blind kaufen würde. Muss ich aber gar nicht, den ersten Eindruck gibt es bereits in Form eines Videos zu "Panic Switch". Regie führte diesmal übrigens nicht Joaquin Phoenix, sondern James Frost. Viel Spaß!


(via Nicorola, Stereogum)

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Mittwoch, 1. April 2009

Neue Klangmuster von Dredg

Ein Preview-Download for free folgt dem nächsten. Dabei ist der kostenlose Download von Dredg zwar schon seit einigen Tagen zugänglich, ich wollte ihn euch jedoch nicht vorenthalten und gleichzeitig darüber informieren, dass das Album nach einigen Verschiebungen nun endlich am 29. Mai erscheinen wird.

Das gute Stück trägt den komplizierten Namen "The Pariah, The Parrot, The Delusion" und wurde von einem Essay Salman Rushdies inspiriert: „Imagine There’s No Heaven: A letter to the sixth billion Citizien“. Dabei ist ihr Album schon mal dem 7 Milliardsten Erdenbürger gewidmet, der wohl entgegen den Aussagen des Bassisten Drew Roulettes wohl nicht mehr dieses Jahr, sondern eher in 2012 geboren werden wird. Aber wenn sich Dredg auch mit dem nächsten Album soviel Zeit lassen, passt auch das wieder. Die vier Jahre andauernde Pause seit "Catch without arms" haben die Erwartungen an die Prog-Rocker geschürt.

Der Bassist der Band beschreibt dabei das Album in einem Interview auf Stereokill mit eigenen Worten folgendermaßen:

"It is an outcast stranded on an island, with hopes clearing the delusions that mankind has built. It is a rock and roll record, filled with experimental journeys and eccentric jousts."


Da können wir gespannt sein und zunächst den Vorboten "Saviour" genießen, der Großes hoffen lässt.

Ach und ja, eine Tour folgt auch, die kürzlich noch mit einigen Zusatzkonzerten bestückt wurde. Dabei dürfen sich jetzt alle einmal freuen, die die Möglichkeit haben Dredg am 08.06. in der Großen Freiheit in Hamburg sehen zu können.

(via Popwolf, ConcertBlog Hamburg)

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Dienstag, 31. März 2009

Neue Klangmuster von Kasabian

Sie sind wieder da, Kasabian melden sich zurück. Der erste Song des im Juni erscheinenden Langspielers "West Rider Pauper Lunatic Asylum" wird wohl "Fire" sein. Dabei machen es Kasabian aber Bands wie Maximo Park nach und veröffentlichen vor Erscheinung des Albums bereits einen ersten Song (gegen E-Mail-Adresse) auf Ihrer neugestalteten Website.

"Vlad the Impaler" kann man sich dort seit heute 20.30 Uhr und noch bis zum 03. April runterladen.

Das Video dazu feierte heute Abend zeitgleich seine Premiere. Regie führte übrigens Richard Ayoade – Stichwort IT-Crowd! Und auch der Vlad the Impaler bzw. Vlad Dracula im Video ist kein unbekanntes Gesicht und wird von keinem geringeren als Noel Fielding verkörpert, der uns u.a. als Richmond aus The IT-Crowd bzw. Vince Noir aus "The Mighty Boosh" bekannt ist.



(via Tonspion)

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Sonntag, 29. März 2009

Neue Klangmuster - The Horrors

En wahrer Horror sind die Bilder, die ich von der fünfköpfigen englischen Band im Netz finden konnte. Da geht nichts ohne Kajal und auftoupierte Haare.

Doch es gibt Hoffnung. The Horrors haben sich weiterentwickelt und setzen fortan nicht nur auf ein etwas dezenteres Auftreten, sondern haben auch ihre musikalisches Schaffen in eine andere Richtung gelenkt. Das lässt zumindest der Vorborte ihrer neuen Platte "Primary Colours", die am 4. Mai erscheinen wird, erhoffen. Mich haben sie damit neugierig gemacht. Das fast acht-minütige "Sea within a Sea" erinnert anfangs etwas an Krautrock, zeichnet sich durch seine psychedelischen Ansätze aus und blüht dann besonders in der zweiten Hälfte auf. Downloaden kann man den Song hier und auch ein Video wurde bereits abgedreht:


(via Nicorola)

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Sonntag, 22. März 2009

Neue Klangmuster von Steven Wilson

Der Meister der Klänge und vor allem als Porcupine Tree-Kopf bekannte Künstler Steven Wilson trat in letzter Zeit besonders durch seine Attacken gegenüber dem MP3-Gut in Erscheinung und betätigte sich gar zerstörerisch. Ob mit dem Lötkolben, dem Hammer, der Knarre oder mit einem drüberfahrenden Auto - arme kleine iPods mussten dran glauben. Nicht dass ich Mitleid mit ihnen hätte... bisher bin ich der Apple-Manie nicht verfallen... aber ohne meinen "Nicht-Apple-MP3-Player" könnte ich auch nicht.

Ich begrüße es jedoch, dass Steven Wilson dadurch eine Diskussion anregen und auf die Missstände des Musik-Konsums hinweisen möchte. Zu den MP3-Jüngern muss ich mich wohl auch dazu zählen: Musik wird viel über den MP3-Player mit kleinen Köpfhörern und ansonsten viel zu oft leider nur über das Notebook und furchtbar schlechte Boxen gehört. Ich möchte gar nicht erst nachschauen, wie groß mein MP3-Bestand ist, lieber erfreue ich mich z.B. an meiner seit kurzer Zeit anwachsende Vinyl-Sammlung.

Natürlich hat Steven Recht, dass MP3s nicht das gesamte Klangvolumen abbilden. In dem komprimierten Audio-Format werden redundante Frequenzen rausgefiltert. Aber waren dies nicht Audio-Signale, die der Mensch sowieso nicht wahrnehmen kann, wenn ich mich recht an meinen Multi-Media-Kurs erinnere... Ich maße mir nicht an, ein Profi auf diesem Gebiet zu sein (im Gegenteil), aber kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass der Otto-Normal-Hörer zumindest keinen Unterschied zwischen einer MP3-Datei und einer nicht durch Kompression verlustbehafteten Datei erkennen würde. Nicht umsonst haben die Entwickler psychoakustische Effekte der Wahrnehmung bei der Entwicklung ausgenutzt. Wer will von sich behaupten, dass er direkt nach lauten Geräuschen, leisere Töne genauso gut wahrnehmen kann oder Töne mit minimalsten Frequenz-Unterschieden voneinander unterscheiden kann. Belehrt mich gern eines Besseren... Ich bin natürlich sehr daran interessiert, einen guten Sound genießen und die gesamte Palette der Klangmuster wahrnehmen zu können. So, und wer schenkt mir jetzt eine neue Surround-Sound-Anlage, damit ich es lerne den Unterschied zu erkennen?

Kleiner Extrakt, nun aber zurück zum Wesentlichen: Herr Wilson und sein Solo-Material "Insurgentes". Das Album war im November 2008 bereits als limitierte Deluxe-Mail-Order-Version verfügbar, ist seit Februar nun offiziell veröffentlicht und Ende März erscheint zusätzlich noch eine mit 2.000 Kopien limitierte Vinyl-Auflage mit 4 Bonus-Tracks. Die Preorder kann bei burningshed vorgenommen werden.

Steven legt sich mit diesem Album nicht auf einen eindeutigen Sound fest. Da ich bisher nur in den Genuss des Openers "Harmony Korine" gekommen bin, muss ich mich auf die Worte meiner Blogger-Kollegen verlassen. So ist z.B. bei Peter von Schallgrenzen u.a. von Post-Rock, Trip-Hop, Shoegaze, psychedelischen Rock und experimentellen Klänge die Rede. Ich bin gespannt. Als Vorgeschmack kann ich das Video zu "Harmony Korine" anbieten, welches allerdings nicht für das gesamte vielschichtige Album stehen sollte:

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Sonntag, 15. März 2009

The Answer - "Everyday Demons"

Es war lange genug ruhig hier, jetzt wird es Zeit für ein wenig Lärm - authentischen, dynamischen, erdigen Lärm.

Den ersten Höreindruck zu The Answer konnte ich auf deren myspace-Seite gewinnen und gelangte zu der Einsicht: Irgendwas zwischen Led Zeppelin und AC/DC, Männer mit langen Haaren, die mit einer hohen Stimme über Banalitäten singen. Eigentlich nicht so meine Baustelle... Nachdem mir das Album "Everyday Demons" jedoch wärmstens ans Herz gelegt wurde, konnte ich mich nicht verwehren und habe in die Platte reingehört.

Und was soll ich sagen, manchmal muss man sich auch Neuem öffnen und wie ich oft schon gelernt habe, so manches Mal benötigt Musik etwas länger um zu begeistern.

Vor mir liegt nun ein dynamisches abwechslungsreiches Hardrock-Album mit griffigen Arrangements und betörenden Melodien. The Answer geben die Antwort auf die Frage "Is Rock 'n Roll Dead?". Ist er hiermit nämlich nicht. Was schon meinem Vater in den 70ern gefallen hat, kann auch heute funktionieren. The Answer schaffen es den Hardrock der früheren Zeiten mit einem modernen Sound zu vereinen. Sie gehen mit Vehemenz an die Sache und überzeugen mich besonders durch ihr Abwechslungsreichtum.

Gleich zu Beginn des Albums geht es mit "Demon Eyes" zur Sache. Ich kann nur nicht verstehen, weshalb "On and On" als erste Single (mit bereits abgedrehten Video) auserkoren wurde. In meinen Augen ist dies der langweiligste Song der Platte. Im anschließenden "Cry Out" wird es dann schon wieder spannender und der Sänger Cormac Neesons zeigt, dass er auch mit der Slide-Gitarre umgehen kann.

Besonderes Highlight sind die bluesromantische Rockballade "Why'd you change your mind" und das darauf folgende "Pride". Dieser Song ist einfach nur mitreißend.

Zum Ende hin zeigen sie dann nochmal, dass sie es verstehen, gezielt und routiniert das Tempo an einigen Stellen rauszunehmen um dann wieder mit voller Kraft in die Magengrube zu treffen. Das ruhige balladeske "Comfort Zone" gefällt aufgrund der größtenteils tieferen Gesangslage. Während ich mich erst etwas an die hohe Gesangsstimme in vielen Songs gewöhnen musste, überzeugte dieser Song schneller. Cormac Neesons ist ein begnadeter Sänger mit tollen Höhen, gefällt mir jedoch etwas besser in den mittleren Gesangslagen.

Zum Abschluß überraschen The Answer dann in "Evil Man" mit einem Mundharmonika-Solo und entlassen uns mit dem Eindruck ein solides Rock-Album gehört zu haben.

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Sonntag, 22. Februar 2009

Neue Klangmuster entdecken dank SXSW

Aufgrund der Fülle an neuer Musik, die sich bei mir schon wieder angesammelt hat, muss ich mich jetzt erst erstmal entscheiden, wen ich euch als nächstes vorstelle. Ich verbringe schon wieder viel zu viel Zeit im Netz um nach den neuesten Klangmustern zu fahnden. Meine Liste neuer Künstler wächst und wächst und dann noch das: das SXSW macht es mir nicht besonders leicht, von der Sucht loszukommen...

Zur Aufklärung: beim South by Southwest (SXSW) handelt es sich um das größte Musik-Messe/Festival der USA, das jährlich im März in Austin, Texas stattfindet. An vier Tagen spielen in Austin in diesem Jahr über 1.800 Bands verteilt auf mehreren Bühnen in der Stadt. (Zusätzlich gibt es übrigens auch noch ein Film- sowie das Interactive-Festival.) Wie in jedem Jahr gibt es auch diesmal zahlreiche Gratis-MP3-Downloads der auftretenden Bands auf der Website. Die vielen vielen Künstler sind hier alphabetisch aufgelistet und teilweise eben mit MP3s ausgestattet. Da gibt es schon die ein oder andere Perle zu entdecken bzw. altbekanntes wiederzuentdecken. So sind z.B. auch die gerade von mir entdeckten White Lies mit einer Download-Möglichkeit ihres Songs "Death" vetreten. Weitere Download-Empfehlungen folgen.

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Mittwoch, 18. Februar 2009

Neue Klangmuster - White Lies

Schon seit einigen Tagen, mittlerweile Wochen taucht in meinen Feeds immer wieder ein Name auf und das ist der, der "White Lies".

Weiße Lügen. Werden Lügen, wenn sie "weiß" sind, wenn sie aus der Not geboren sind, reiner, weniger schlimm und können sogar gut und hilfreich sein? Und werden Bands weil sie vom NME und der gesamten Insel gehypt werden, weniger hörenswert?

Nicht unbedingt. Dieser Hype strafft uns in diesem Fall keine Lügen, wie ich zumindest finde. Es benötigte zwar einige Zeit, bis mich diese Band gepackt hatte, aber nun haben sie mich.

Das düster schöne Bild, welches von der Band überall im Netz zu sehen ist (z.B. hier), machte mich jedes Mal wieder neugierig und jetzt habe ich mir endlich genügend Zeit genommen, mich mit der Band zu befassen und nicht nur kurz reinzuhören, wie bereits vor einiger Zeit z.B. in das Kanye West Cover "Love Lockdown"

Die Stimme von Harry McVeigh, die dunkle Grundstimmung des Synthie-Pops, die an Interpol, die Editors und immer wieder an Joy Division erinnert, all das, macht die White Lies aus. In UK hat ihr Debut-Album "To lose my life", welches am 19. Januar veröffentlicht wurde, sofort die Chartspitze erreicht. In Deutschland folgt die offizielle Veröffentlichung erst am 20. März. Aber bis dahin werde ich wohl nicht warten und der Dinge ausharren. Da gibt es ja den einen oder anderen netten Online-Händler, den ich für einen UK-Import heranziehen kann...

Also schon mal vorgemerkt und aufgepasst: die White Lies, hier mit "Farewell to the Fairground". Der Song steigert sich übrigens etwas zum Ende hin, bitte daher nicht zu früh aufgeben und abknicken. Keep on running...

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Neue Klangmuster - J. Tillmann

Schnell noch was vorm Schlafengehen. Nicht nur der Sänger der Fleet Foxes Robin Pecknold wandelt auf Solopfaden (White Antelope), längst veröffentlichte der Drummer der Band J. Tillmann als Nebenprojekt zu den Foxes eigene Songs. Hier sein neuestes Video "Firstborn" mit einer einfachen Videoproduktion, bei der ein Vogelschwarm an einem blau-grünen Himmel gefilmt wurde, der zwischen mehreren Gebäuden hin- und her fliegt. Hört sich vielleicht ziemlich eintönig an...ist es auch, passt aber perfekt zu den sanften Tönen des Songs.



(via Stereogum)

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Mittwoch, 11. Februar 2009

Neue Klangmuster - First Aid Kit

Hier geht es nicht um erste Hilfe, diesen beiden Schwestern muss nicht geholfen werden...ich muss höchstens anderen Menschen dazu verhelfen First Aid Kit kennenzulernen...

Von dem Cover zu "Tiger Mountain Peasant Song" der Fleet Foxes verzaubert, versuchte ich schon damals mehr über diese junge Band aus Schweden zu erfahren.



Aufgrund des unsagbar ungünstigen Namens ließ sich nur allerlei Erste Hilfe Krams und nicht so viel über Klara and Johanna Söderberg herausfinden. Bei Consequence of Sound wurde ich nun wieder an das Duo erinnert.

Die beiden Schwestern aus Schweden (man beachte: Jahrgang 1990 und 1993!) begannen im Jahr 2007 erste Songs zu schrieben, nachdem Klara im Alter von 13 ihre erste Gitarre geschenkt wurde. Im April 2008 veröffentlichte das schwedische Label Rabid Records, ihre Debut EP "Drunken Trees". Diese wird nun von Wichita Recordings im Februar re-released und enthält einige Bonus-Tracks, darunter auch das Fleet Foxes Cover. Die EP passt perfekt in das Regal neben Fleet Foxes, Bright Eyes, Bon Iver etc. Mein Regal wartet also nur sehnsüchtig auf dieses neue Klangmaterial. Und das Schöne: im September veröffentlichen die Beiden dann ihr Debut-Album. Wir können also gespannt sein.

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Sonntag, 23. November 2008

Klangmuster aus Münster - Miyagi


Wer hätte das gedacht, aus dem guten alten Münster kann also auch gute Musik kommen (belehrt mich eines Besseren, wenn ich irgendeine andere Band übersehen haben sollte).

Aber ob Münster, ob Deutschland, ob sonst wo her, diese Fünf haben es einfach drauf und es mir angetan. Ihr energetischer Ohrwurm "Whatever 2.0" ist bei mir derzeit auf Dauerrotation. Ich kann gar nicht vom Repeat-Button ablassen und still halten schon mal gar nicht :)



Entdeckt habe ich das Indie-Post-Punk-Quartett durch die Visions All Areas und bin der Visions und den lieben Leuten dort damit mal wieder sooo dankbar. Für alle Nicht-Visions-Leser (buuhh ;-)) hat die Band den Song übrigens auch als free-Mp3 zum Download hier bereitgestellt.

Das Debut "Hydraulic Son" ist auch fast schon so gut wie gekauft. Jetzt fehlt nur noch, dass die Herren auch ganz schnell mal wieder das schöne Stätdchen Hamburg live beehren. Bitte Miyagi, bitte!

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Donnerstag, 13. November 2008

Neue Klangmuster - diesmal mit "Look See Proof"


Da habe ich doch vor Kurzem mal wieder eine größere Musikbestellung aufgegeben und jetzt gerade folgendes Video wiederentdeckt ...verdammt, die hatte ich bei meiner Bestellung vergessen, die fünf Jungs aus Hertfordshire. Seit der nicorola im Sommer über Look See Proof gebloggt hatte und ich mir erste Höreindrucke verschaffen konnte, stehen sie bereits auf meiner „muss ich unbedingt noch anschaffen“-Liste. Tja, dann muss ich erst mal mit dem Video Vorlieb nehmen und den Kick-Ass-Indie-Rock aus good old Britain so geniessen. Vielleicht erfahrt ihr dann irgendwann bei mir an anderer Stelle, ob es sich tatsächlich lohnt, die Platte anzuschaffen...

Look See Proof - Casualty


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Samstag, 13. September 2008

Neue Klangmuster von Tiger Lou

Ich möchte es heraus schreien und meine Freude mit euch teilen. Lange mussten wir darauf warten, aber endlich...bald erscheint das neue Album von Tiger Lou (voraussichtlich am 22. Oktober).
Wie lange mussten wir nun auf eine Fortsetzung warten - 2, 3 Jahre? Eine Ewigkeit! Und wieso habe ich diese „sloppy version“ von „coalitions“, das auf dem neuen Album „A partial print“ enthalten sein wird, erst so spät entdeckt... Ein Traum. Nein, zwei Träume werden wahr :) Heute habe ich nun entdeckt, dass Rasmus uns das neue Album auch bald live vorstellen wird und nach Hamburg kommt (3.12. Übel & Gefährlich). Yes.



Achso, vielleicht noch ein paar Worte zur Musik, obwohl die starke Stimme bereits für sich spricht.
Es handelt sich hier um einen Schweden-Import-Schlager bestehend aus teils tanzbarem Indie-Rock und teils aus verzweifeltem Singer-Songwriter-Pop. Was auch immer, es geht ans Herz.

Take care.

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Sonntag, 7. September 2008

Neue Klangmuster Chapter IV

Wiedermal so eine Neuentdeckung und dabei kann ich gar nicht mehr genau sagen, wie und wo ich sie gefunden habe. Aber einer der ersten Kontakte mit den Fleet Foxes kam bestimmt durch das Video zur Single "White winter hymnal" zustande. Dies ist übrigens ein Werk von Sean Pecknold – dem Bruder des Leadsängers.




Die Fleet Foxes transportieren einen in eine andere Welt - in diesem Fall ein paar Jahrhunderte zurück. Das ist Indie Folk Pop aus Seattle zwischen „barockeskem“ Chorgesang und Texten mit viel Raum zu Interpretation. Und wer hätte das gedacht, auch Songs ohne den typischen Refrain können hängen bleiben. Denn hier handelt es sich oft um freie Songformen - Songs, die auch mal einfach nur mit einem Gospel-Chor einsetzen, sich zwischendurch fast bis zum Stillstand begeben um dann wieder mit fantastischen Harmonien aufzuwarten.

Die selbsternannte „langweilige Mädchenmusik“ (via Visions, O-Ton Robin Recknold) hat mich nun also auch gepackt.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf die Black Cab Sessions aufmerksam machen, bei denen Robin Pecknold eine atemberaubende Performance abgelegt hat. Tut mir leid, wenn ich mich hier mit meinen Worten so langsam überschlage (und dabei hab ich noch versucht mich zurückzuhalten). Ich bin im Grunde genommen nur ein kleines Mädchen, das gerade begeistert wurde ;-). Aber nun einfach zurücklehnen und geniessen...



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Freitag, 5. September 2008

Neue Klangmuster von den Kaiser Chiefs

Seit ein paar Tagen gibt es das neue Video "Never miss a beat" der Kaiser Chiefs zu sehen. Dabei ist das Video gar nicht mal der Rede wert und kann eher vernachlässigt werden. Da gab es schon mal Bessere.
Der Fokus liegt hier eindeutig auf dem Song. Das wird das nächste Ruby, Ruby, Ruby/ Oh my God, I can't believe it...




Zu verdanken haben wir dies wohl unter anderem Mark Ronson - dem Produzenten des neuen Albums. Der junge Mann versteht wirklich etwas von seinem Handwerk. Zur Info: Ronson ist durch seine Arbeit mit Amy Winehouse bekannt geworden und hatte für sein Soloalbum „Versions“ übrigens bereits „Oh my God“ der Briten mit Lily Allen neu aufgenommen. Das darf hier zu Anschauungszwecken natürlich auch nicht fehlen.




Ich bin wirklich überrascht. Der Mann hat ein Gespür und hat mich neugierig auf seine weiteren Coverversionen und seine Arbeit gemacht.
Außerdem freu mich jetzt wirklich auf das am 10. Oktober erscheinende Kaiser Chiefs Album „Off with their heads“

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Samstag, 9. August 2008

Neue Klangmuster Chapter III

Ich wollte ja eigentlich von neuen Klangmustern berichten, bis mir dann bei der Recherche auffiel, dass diese Band gar nicht so neu für mich ist:
Anfang des Jahres waren Sparkadia bereits als Support für Jimmy Eat World auf Europa-Tournee, natürlich auch in Hamburg. Bereits bei diesem Konzert sind sie mir positiv aufgefallen und konnten als Support Act überzeugen.

Die Cinematics - als weitere ehemalige Support Band - konnten sich bei mir in diesem Jahr bereits in die erste Reihe spielen und sind für mich nun zum Hauptact geworden. Vielleicht schaffen dies die Australier mit ihrem Debut „Postcards“ ebenso. Obwohl ich zugeben muss, dass mir die Cinematics nach ihrem Kurzauftritt länger in Erinnerung geblieben sind und ich Sparkadia erst gar nicht wiedererkennen wollte. Durch "Jealousy" bin ich wieder auf sie aufmerksam geworden:





Auch der Song „Too much to do“ sollte nicht unerwähnt bleiben.
Er blüht langsam auf um mich dann beim Refrain vollkommen mitzu-
nehmen.
...und dazu die ansprechenden Lyrics oder sollte ich eher sagen, die Lyrics, die mir entsprechen ;-)


Für ihr Debut „Postcards“ wurde jedes der zwölf Lieder in den vergangenen vier Jahren in einer anderen Stadt geschrieben um dann zum Produzenten Ben Hillier (Depeche Mode, Blur, The Doves) nach London geschickt zu werden – quasi wie Postkarten. Die Postcard-Songs von Alex Burnett und co. zeichnen sich dabei durch eingängige Melodien und Rhythmen sowie emotionale Lyrics aus. Nichts aufregendes, einfach nur eine Mischung aus schöner Popmusik, ein Hauch Indie und - um mal mit weiteren Musik-Kategorien um mich zu schmeißen – Art Rock.

Im August ist das Quartett nun wieder live unterwegs und wer hätte dies gedacht: sie beehren auch wieder Hamburg. Am 12. August kann man sich noch einmal im Headcrash von ihren Live-Qualitäten überzeugen. Wer ist dabei?

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